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Deckblatt und Legende

Im Gästebuch haben sich die Bands stets nur mit dem 1. Auftritt eingetragen. Die beliebtesten Musikergruppen waren jedoch mehrere Male in Triptis, wie z.B. Renft, Puhdys, Studio Team, Joco Dev, Electra, Kreis, Stern-Combo-Meißen etc.

 

Atlantiks 27.03.1971

 

Modern-Soul-Septett Berlin 3.04.1971

(Bei dem 2. Besuch der Band konnten wir die Besuchermassen vor dem Saal nicht mehr unter Kontrolle halten und hatten die Türen geöffnet ohne weiteren Eintritt zu kassieren!)

 

Gruppe R+B Leipzig 24.04.1971

 

Nautiks Erfurt 23.05.1971

 

Panta Rhei Berlin 12.06.1971

(Sie hatten im Hotel die Zeche geprellt!)

 

Warnow-Septett-Rostock 12.06.1971 mit schönen Showeinlagen

 

Henry-Kotowski-Sextett Berlin 19.06.1971

(Eine ganz sympathische Band!)

 

Studio-Team Leipzig mit der tollen Christiane Ufholz 11.07.1971

(Gerd Kolbe und seine freundlichen Musikerkollegen waren immer gern willkommen.)

 

Puhdys Berlin 25.07.1971

Erstes Rockkonzert im Freibad Triptis und auch im damaligen Bezirk Gera.

 

Hajo-Zimmermann-Septett Leipzig 4.09.1971

 

Joco Dev-Sextett Berlin 10.10.1971

(In Triptis überaus beliebt!)

 

Dixi Chemnitz 27.11.1971

 

Alpha-70 Halle 31.12.1971

 

Rhythmiks Kahla 15.01.1972

 

Klosterbrüder Magdeburg 22.04.1972

 

Kerth-Quintett Erfurt 30.04.1972

 

Universum Erfurt 30.04.1972

 

Blumenstädter Erfurt 6.05.1972

(Blasmusik nicht nur und mit wunderbaren humoristischen Einlagen!)

 

Uwe-Schikora-Gruppe Dresden 20.05.1972

 

Bürkholz-Formation Dresden 27.05.1972

 

Cometen Leipzig 3.06.1972

 

Hannes-Zerbe-Band Berlin 25.06.1972

Freibadkonzert

 

Die Alexanders Berlin 20.08.1972

 

Modern-Group-Halle 7.10.1972

 

Klaus-Renft-Combo Leipzig 15.10.1972

(Ihr letztes Konzert in Triptis gaben die Renft-Musiker 1976 drei Wochen vor ihrem Totalverbot!
Das Geburtstagskonzert in Oettersdorf b. Schleiz 2002 mit ehemaligen Mitstreitern und der Christiane Ufholz war ein Erlebnis.)

 

Jugend-Team Zeulenroda 29.10.1972

 

Marcatos Halle 7.04.1973

 

Gruppe Lift Dresden mit Christiane Ufholz 13.05.1973

 

Perpetuum-Mobile Pilzen 27.05.1973

 

Stern-Combo-Meißen 2.06.1973

(Chef Martin Schreier war ein überaus fairer und freundlicher Vertragspartner!)

 

Leipzig-Diskothek 17.06.1973

(Die Stammdiskothek mit dem beliebten Discjockey Lutz Bühl und seinem Partner Wolfgang Maier!)

 

Horst-Krüger-Band Berlin 29.09.1973 mit 3 stimmgewaltigen Sängerinnen

 

Gruppe Electra Dresden 13.10.1973

(Mit dem einzigartigen, schwitzenden Schlagzeuger Peter "Mampe" Ludewig!)

 

Gruppe Scirocco Sperenberg/Potsdam 27.11.1973

(Fernsehbekannt später mit dem Tittel: "Sagen meine Tanten ...")

 

Gruppe BS Weimar 15.06.1974

 

Gruppe Vulcan Berlin 6.07.1974

Freibadkonzert

 

Gruppe Kreis Berlin 26.10.1974 mit der beliebten Eva Fritzsch



 

Reinhard Lakomy Konzert 9.11.1974

(Legendärer Konzertabbruch nach 20 Minuten durch den überspannten Künstler!)

 

Gruppe Caravan Leipzig 15.03.1975

 

Sloggi + Co 25.09.1976

 

Auszeichnungstext für das Tanzaktiv Triptis 8.05.1975

(Warum die Auszeichnung erfolgte, wurde nur in drei Sätzen am Schluss gesagt!)

 

Legendäres Freibadkonzert mit 5 Bands und 2 Bühnen am 11.06.1973
Im Bild: Joco-Dev Berlin

(Ca. 3000 Besucher, einmalig im Bezirk Gera, nervösen Staatsorganen und beschlagnahmten Kasseneinnahmen!)

 

Impressionen vom Konzertumfeld 11.06.1973

 

Das Discoteam des Tanzaktiv Triptis 1973.

(Einstufungsdisco im Sozialgebäude Triptis - Gast war der Liedermacher und Texter Gerulf Pannach, Leipzig. Bekannt durch seine Mitarbeit bei "Renft".)

 

Oldietreffen des ruhmvollen Tanzaktiv Triptis nach 25 Jahren bei Wolfgang Schuster am 26.06.1999.
Gäste: Links im Bild Wolfgang Maier und Lutz Bühl, Bildmitte, von der beliebten "Leipzig-Diskothek".

(Im Hintergrund die Bühnenumspannung von den Freibadkonzerten!)

 

Historie der Original-Triptis-Diskothek

Auftritt 1976 im Sozialgebäude Triptis 

Diskothek des Tanzaktiv Triptis =
Original-Triptis-Diskothek

1972 beschließt das Tanzaktiv eine eigene mobile Diskothek aufzubauen. Damit war es möglich, dem Wunsch der Jugend nachzukommen, noch mehr jugendgemäße Tanzveranstaltungen auch an Wochentagen anzubieten. Durch die mögliche Nutzung des kleineren Betriebssaales im VEB Plastunion Triptis konnten diese Erwartungen damit erfüllt werden. Die 1. Veranstaltung im Juni 1972 war eine Solidaritätsdiskothek für Chile, bei der auch eine chilenische Musikgruppe auftrat, deren Mitglieder sich zur Ausbildung an der Betriebsakademie für Landtechnik in Triptis aufhielten. Nach diesem Einstand und der nachfolgenden Auftrittsgenehmigung 1973, gelang es der „Triptis-Diskothek“ des Tanzaktivs, sich mehr und mehr zu profilieren und zu einem festen Bestandteil des Veranstaltungsangebotes in der Stadt zu werden. Es wurden vorwiegend gestaltete Programmdiskotheken organisiert und das nicht nur für die Jugend. Die gelungenen Silvesterabende sind bei der Bevölkerung noch immer in guter Erinnerung.
Nach dem Ende der aktiven Zeit des Tanzaktivs 1976 wurde diese mobile Diskothek von Wolfgang Schuster und Dietmar Klisch in ein privates Unternehmen überführt und nannte sich nun „Original-Triptis-Diskothek“. Durch das Erreichen der Einstufung in die Sonderstufe, der höchsten Bewertung für Amateurdiskotheken, der stetigen Anschaffung moderner Technik und der Mitwirkung bei verschiedenen staatlichen Großveranstaltungen in den folgenden Jahren, gelang es dieser Diskothek, sich einen guten Ruf auch außerhalb des Bezirkes Gera zu erwerben. So sendete am 3.9.1981 das Jugendradio DT-64 Berlin ein Interview mit Wolfgang Schuster über seine Diskothek und berichtete das Jugendradio auch im April 1982 in der Sendung „Podium-Diskothek“ noch einmal über seine Discoaktivitäten. Auftrittshöhepunkte waren die Teilnahmen an den 20. Arbeiterfestspielen der DDR 1984 mit der Bewertung einer Goldmedaille, an dem Studententreffen 1985 in der Stadt Katowice, VR Polen, an der 750 Jahrfeier der Stadt Berlin 1987 mit der Programmgestaltung „Hermsdorfer Holzmarkt“, die Teilnahmen an den zentralen Festen der Landwirtschaft, an den Jugendtreffen in der Weimarhalle sowie an den Bezirksleistungsvergleichen der Diskotheken. Mehrere Auszeichnungen dokumentierten das Leistungsniveau dieser Mobildiskothek und Wolfgang Schuster wurde deshalb auch als Mitglied in die Zentrale Arbeitsgemeinschaft Diskothek beim Zentralhaus für Kulturarbeit Leipzig berufen. Die „Original-Triptis-Diskothek“ bestand bis 1991 und existierte als Haus-Diskothek im „Clubcenter Volkmannsdorf“ bei Schleiz bis 1997.

Wolfgang Schuster, Triptis 10/2015

 

Bilderimpressionen von der Ausstellungseröffnung am 6.11.2015 in Triptis über die Historie der "Original-Triptis-Diskothek".

 

Die Besucher fachsimpeln über die Discotechnik der 1970-ziger Jahre.

 

Blick in einen Ausstellungsraum.

 

So sah eine Staatliche Spielerlaubnis aus mit der ein DJ berechtigt war aufzutreten und dafür Honorar abzuverlangen.

 

Zeitungsartikel über den gelungenen Auftritt der Discothek "OTD" zu den 20. Arbeiterfestspielen 1984. Prämierung mit einer Goldmedaille.

 

Abriss des "Sozi" in Triptis

In diesen Tagen des Monats April 2016 wird das berühmte Triptiser Veranstaltungshaus "Sozi" abgerissen. 1959 in Gemeinschaft der Triptiser Betriebe erbaut, war es vorwiegend für die Mitarbeiterversorgung der Betriebe zuständig. Ab 1961 mit Gründung des "Triptiser Carneval Vereins" (TCV) begann dann auch die Veranstaltungsära dieses Hauses. Mit der nachfolgenden Bildung des "Klub der Werktätigen" als Träger breiter kultureller Veranstaltungsangebote für die Einwohner der Stadt und umliegenden Gemeinden, setzte eine legendäre Kulturaktivität im "Sozi" ein. Die aktivsten Kulturorganisatoren waren dann bis 1990 der Klubrat der Stadt Triptis, der "TCV" und die jeweiligen "Tanzaktive der Jugend". Das "Sozialgebäude", ein Haus der Erinnerungen, ist nunmehr Geschichte!

 

 

 

Sozi - Erinnerungen

Gedanken zur Legende des „Sozialgebäude Triptis“, kurz Sozi !

In diesen Tagen des Monats April 2016 wurde das berühmte Triptiser Veranstaltungshaus „Sozi“ abgerissen. 1959 in Gemeinschaft der Triptiser Betriebe erbaut, war es in erster Linie für die Mitarbeiterversorgung der Betriebe gedacht. Doch ab 1961 mit der Gründung des „Triptiser Carneval Vereins“ (TCV) begann dann auch die Veranstaltungsära dieses traditionsreichen Hauses. Mit der nachfolgenden Bildung des „Klub der Werktätigen“ als Träger breiter kultureller Veranstaltungsangebote für die Einwohner der Stadt und umliegenden Gemeinden, setzte eine legendäre Kulturaktivität im Sozi ein. Die aktivsten Kulturorganisatoren waren dann bis 1990 der Klubrat der Stadt Triptis, der „TCV“ und die jeweiligen „Tanzaktive der Jugend“. Das Sozialgebäude, ein Haus der Erinnerungen, ist nunmehr Geschichte!
Mehrere Generationen, so auch ich, verbinden mit dem Sozi die ersten Besuche von Tanzveranstaltungen (ohne Eltern), die erste Liebe oder den ersten Kontakt für das darauffolgende dauerhafte Zusammenbleiben. 1963 habe ich mit 18 Jahren die ersten Veranstaltungen besucht. Damals war es noch gang und gäbe, dass man ohne Begleitperson erst ab 18 eine Tanzveranstaltung besuchen durfte und das möglichst im Anzug und mit Schlips! Höhepunkte waren in den 60-ziger Jahren die vom Jugendaktiv unter Leitung von Werner Zinke organisierten Tanzabende mit dem Schauorchester „Reni“ und besonders auch mit dem bekannten „Tanz- u. Schauorchester Rostock“. Gleichbedeutend waren für alle Faschingsfreunde auch die überaus beliebten Veranstaltungen des weithin bekannten „TCV“ unter der Leitung bis 1990 von Erich Sippl. Ein volles Haus vom Keller bis zum Dach war garantiert - mitunter weit über die zulässige Gästezahl hinaus - und alle älteren Besucher erinnern sich noch heute an die wunderbaren Auftritte des Damenballetts unter der Leitung des erfahrenen ehemaligen Tänzers „Felix“.
Ab 1971 bis 1990 war ich besonders mit dem Sozi verbunden. Als Leiter des legendären „Tanzaktiv Triptis“ - dazu gab es gerade in den letzten Monaten in Triptis eine Sonderausstellung - später als Discjockey sowie Mitglied bzw. Leiter des Klubrates der Stadt Triptis und dann als Stadtrat für Kultur bis 1990. Für die Jugend wurden Veranstaltungen mit fast allen namhaften Profibands der DDR-Szene organisiert. So war auch die Gruppe „Renft“ Stammgast und sogar 3 Wochen vor ihrem Totalverbot 1976 noch im Haus. Besonders in meiner Erinnerung ist noch immer der 2. Auftritt der „Modern-Soul-Band“ aus Berlin im Jahr 1973. Hier war der Zustrom der Besuchswilligen so gewaltig, dass wir gezwungen waren, um Ausschreitungen zu verhindern, alle Türen weit zu öffnen und die Kassierung einzustellen. Das gab natürlich im Nachhinein Probleme mit der Leitung des Betriebes auf dessen Gelände das Sozi stand. Die nachfolgenden Tanzaktive unter der Leitung von Dietmar Klisch und Stefan Müller setzten diese erfolgreichen Jugendveranstaltungen bis 1990 fort.
Auch für die sogenannten „Familienabende“ können Höhepunkte genannt werden. So schaffte es der Klubrat der Stadt die beliebten und vom Fernsehen bekannten Künstler Manfred Uhlig und Günter Hansel mit ihren Programmen „Alte Liebe rostet nicht“ und „Landpartie“ nach Triptis zu holen. In den 80-ziger Jahren organisierte der Klubrat viele Veranstaltungen gemeinsam mit den „Konzert- und Gastspieldirektionen“. Damit waren Auftritte bekannter Profikünstler gesichert, zu denen z.B. Regina Thoss oder Frank Schöbel gehörten.
Das Sozi war außer der betrieblichen Arbeiterversorgung eben auch für die Stadt und der Umgebung ein Haus der Kultur. Für unzählige Gäste und Gastgeber, so auch für mich, war es ein Haus der schönen Erinnerungen, oft voller Anstrengungen und ein Ort, in dem ich 27 Jahre tolle Veranstaltungen erlebt habe.

Wolfgang Schuster Triptis 4/2016

Artikel in der "Ostthüringer Zeitung", Ausgabe Pößneck 27.06.16

 

Der Standort des "Sozi" in Triptis ist Geschichte. In rühmlicher Eigeninitiative und mit Unterstützung auswärtiger Gewerbebetriebe wurde in Anlehnung an den ursprünglichen Gartenbereich erneut wieder eine gärtnerische Anlage geschaffen.